Rahmenbedingungen

Lokalität

Unser Garten

Unser Garten

Die seit 1985 existierende Kindergruppe liegt mitten in der Stadt, nahe der Elisabethkirche, im Erdgeschoss des Studentenwohnheimes „Bettenhaus“. Die Gruppe ist aus einer Initiative der Bewohner(innen) entstanden. Der Anschluss an den Marburger Eltern-Kind-Verein (www.eltern-kind-verein.de) erfolgte 1992.

Räumliche Ausstattung

Es gibt vier offen zugängliche Räume, einschließlich eines Bastelraumes mit Werkbank. Die anderen Räume werden immer wieder neu gestaltet. Bei Bedarf ist es möglich, einen Raum für die Mittagsruhe zu reservieren.
Das Außengelände besteht aus einer großen Rasenfläche mit Spielgeräten (Wippe, Rutsche, Schaukel), einer Sandkiste und einem von uns gemeinsam mit den Hausbewohner(inne)n angelegten Blumen-, Gemüse- und Kräutergarten sowie einem gepflasterten Bereich zum Bobbycar- und Radfahren.

Öffnungszeiten

Mo – Fr von 8 – 14 Uhr
Über Weihnachten bleibt die Gruppe üblicherweise mindestens eine Woche, während der Sommerferien zwei Wochen (i. d. R. die 4. und 5. Ferienwoche) geschlossen.

Personal und Kinder

Beim „Bettenhaus“ handelt es sich um eine altersgemischte Gruppe, sie ist für 16 Kinder (im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt) ausgelegt.
Abgesehen von Krankheit, Weiterbildung oder Urlaub, sind jeden Tag zwei Fachkräfte und ein(e) Bundesfreiwilligendienstler(in) anwesend. An zwei Tagen die Woche unterstützt uns zudem ein(e) FSJler(in). Darüber hinaus vergeben wir weitere längere und kürzere Praktika, insbesondere an Pädagogik-Student(inn)en und zukünftige Erzieher(innen). Alle Praktikant(inn)en werden von den Fachkräften angeleitet.

Exemplarischer Tagesablauf

  • 8:00 – 9:00 Ein(e) Erzieher(in) und der (die) Freiwilligendienstler(in) bereiten die Gruppe vor (Spülmaschine ausräumen, Frühstück und Räume vorbereiten) und empfangen die Kinder im großen Raum (Spiele werden angeboten).
  • 9:00 – 9:30 Frühstück
  • 9:30 – 10:00 Morgenkreis
  • 10:00 – 11:30 Freispiel (i. d. R. draußen) und gezielte Aktivitäten (z. B.: eine Gruppe bastelt, eine andere ist bei der musikalischen Früherziehung und die übrigen Kinder spielen noch draußen; ab 11:00 kümmert sich ein(e) Mitarbeiter(in) um das Mittagessen)
  • 11:45 – 12:30 Mittagessen
  • 12:30 – 13:00 Zähneputzen, Küchendienst, Windeln wechseln, die Gruppe aufräumen
  • 13:00 – 14:00 Freispiel und gezielte Aktivitäten (z. B.: Vorlesen oder individuelles Basteln)

Jahresablauf

St. Martin Laternenzug

St. Martin Laternenzug

September/Oktober

  • Eingewöhnungszeit: Neue Kinder sind zu integrieren, die Gruppe ordnet sich nach dem Weggang der Schulkinder neu. Die Eingewöhnung hat auch auf Kosten anderer Aktivitäten Priorität.
  • Start der frühen mathematischen Bildung mit neu zusammengesetzter Gruppe
  • Begrüßungsabend (nur für die Eltern!)
  • Ein kleines Erntedankfest (gemeinsames Kochen von Eltern und Kindern – im Idealfall mit Gemüse aus unserem Garten)
  • alle zwei Jahre feiert der gesamte Eltern-Kind-Verein; das Fest wird von allen Gruppen des Vereins organisiert und ist eine gute Gelegenheit, die Eltern, Kinder, Betreuer(innen) auch der anderen Gruppen des Vereins sowie der Mitarbeiter(innen) der Verwaltung näher kennenzulernen

November/Dezember

  • Wiederaufnahme der musikalischen Früherziehung, Wiederaufnahme der Sprachförderung mit den Vorschulkindern (15min/Tag)
  • die Zeit der großen Feste: Laternelaufen mit von den Kindern selbst gebastelten, ganz individuellen Laternen; Weihnachtsfeier am 6.12. mit Nikolaus und meistens einem einstudierten Theaterstück
  • Plätzchen-Backen (erwünscht ist, dass irgendein Elternteil diese Aufgabe übernimmt – bisher gab es immer Freiwillige!)
Unsere Aufführung von "Das Kind hat Charme"

Unsere Aufführung von „Das Kind hat Charme“

Januar/Februar/März

  • Zeit für Projekte mit externen Kräften (in den letzten Jahren z. B. Werken, Theater, Malen); normalerweise entwickeln die Schulkinder spätestens in dieser Zeit ein Schulkinder-Bewusstsein, was sich darin äußert, dass sie an bestimmten Aktivitäten nicht mehr teilnehmen wollen, die Gruppe wird deshalb häufiger als zuvor geteilt (statt am Morgenkreis teilzunehmen, haben sie beispielsweise musikalische Frühförderung oder Sprachförderung)
  • Fasching
  • Verkehrserziehung (ein Polizist besucht die Gruppe)
  • Besuch von einer Zahnärztin

April

  • Beginn des sechswöchigen Waldprojekts (Ende April)

Mai

  • Fortsetzung des sechswöchigen Waldprojekts

Juni

  • Fortsetzung des sechswöchigen Waldprojekts inkl. Abschlussfest
  • Übernachtung und vorher meistens ein piekfeiner Restaurantbesuch mit den Schulkindern (die Kinder, die erst im nächsten Jahr zur Schule gehen, dürfen mitmachen); nach der Übernachtung gibt es noch ein großes Frühstück (immer an einem Samstag)
  • Reitprojekt
  • Fahrrad-Verkehrserziehung mit einem Polizisten auf einem Übungsparcours
Nikolausabend

Nikolausabend

Juli

  • Einwöchiges Floßprojekt auf der Lahn
  • Schultüten basteln (die Kinder wählen ihr Thema und basteln selbst, wir helfen nur ein bisschen) und den Sommer genießen!

August

  • Sommer-Abschiedsfest für die „Großen“ (die neuen Familien sind eingeladen)